
Immer wenn es für die jüngsten Steinschüler zum ersten Mal nach Wangerooge geht, ist die Aufregung groß: Was erwartet uns dort? Wie klappt es über die 12 Tage mit den Klassenkameraden und Lehrern? Bekomme ich Heimweh?
Vor diese Frage waren 60 Sechstklässler unmittelbar nach den Sommerferien gestellt, als sie die Reise auf die Insel antraten.
Die Sommerferien waren noch nicht ganz um, da hieß es für die Schülerinnen und Schüler der 6a und 6c schon wieder Koffer packen. Während am Mittwoch alle anderen Steinschüler wieder den Weg in die Schule antreten mussten, ging es für diese beiden Klassen bereits am Dienstag noch einmal auf Reise. Das Ziel: das Haus am Meer auf Wangerooge, die Insel, die schon vielen Schülern in ihrer Schullaufbahn tolle Erlebnisse beschwert hat und nach wie vor begeistert. Mit von der Partie waren die beiden Klassenlehrer Frau Schmitt und Herr Eising sowie die beiden Sportlehrer Frau Vincke und Herr Lenk.
Wie es den frischgebackenen Sechstklässlern auf ihrem allerersten Woogetörn erging, das fassten die beiden Schülerinnen der Klasse 6c, Mila Kreienfeld und Lisa Strathaus, für euch in einem Bericht zusammen.
"Hurra! Enlich geht es los!" So begrüßten wir Schüler uns bei unserer Abreise nach Wangerooge auf dem Busparkplatz vor unserer Schule. Die Busfahrt zum Fähranleger in Harlesiel war echt chillig. Auf der Fähre hatten wir einen tollen Ausblick auf das Meer. Als wir im Haus am Meer ankamen, waren wir alle begeistert.
In den ersten drei Tagen waren die Zucker-Deoroller, die man an Klausis Kiosk kaufen konnte, beonders "in". Fast alle lutschten den ganzen Tag daran herum. Nicht ohne Folgen: Anschließend hatten wir alle eine blaue Zunge und blaue Lippen.
Jeden Morgen wurden wir von Herrn Lenk und Frau Vincke mit einem lustigen italienischen Lied geweckt, L'esercito del selfie. Dazu machten wir dann immer eine Polonaise. Auch an einem Abend gab es diese witzige Polonaise, was dazu führte, dass wir fast zu spät zur Bettruhe kamen. Abends sagten uns dann abwechselnd Frau Schmitt, Herr Eising, Frau Vincke und Herr Lenk gute Nacht.
Wir hatten auf unserem Törn großes Glück mit dem Wetter, weswegen wir viele Dinge draußen unternehmen konnten. Besonders angesagt war bei uns Headis. Headis ist wie Tischtennisspielen ohne Schläger mit einem größeren Plastikball, der auf die andere Seite geköpft werden muss. An zwei Abenden gab es auch einen Bingoabend. Um mitmachen zu können, musste man für einen Bingoschein Süßigkeiten abgeben. Wir fragten uns, was Herr Lenk und Frau Vincke mit den ganzen Süßigkeiten machen wollten!?
Kaum zu glauben, aber es gab sogar Frühsport. Die Faulen blieben in ihren Betten liegen, während die Fleißgen jeden Morgen um sieben Uhr mit Herrn Lenk joggen gingen.
Neben den ganzen Aktivitäten gab es auch viel Liebe! Ganz im Ernst: Das ging uns manchmal ganz schön auf den Keks.
An einem Nachmittag gab es außerdem einen Sandburgen-Wettbewerb und Smilla, der Hund von Frau Schmitt, lief bei der Bewertung immer durch die Sandskulpturen.
An einem schönen Sonnentag machten wir auch eine Kutterfahrt. Der Mann, dem der Kutter gehörte, erzählte uns einiges über die Meerestiere. Außerdem fuhren wir ganz nah an einer Seehundsandbank vorbei, wo wir viele dieser lustigen Tiere beobachten konnten. Am Ende dieser Bootstour durften wir dann noch frisch gefangene Garnelen essen.
Jetzt, wo wir wieder zu Hause sind, vermissen wir dies alles sehr, denn es war für uns alle ein tolles Erlebnis auf Wangerooge!
Mila Kreienfeld und Lisa Strathaus