Inzwischen kennt nahezu jeder diesen Text: "Afugrnud enier Sduite an enier Elingshcen Unvirestiät ist es eagl, in wlehcer Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen, das enizg wcihitge dbaei ist, dsas der estre und lzete Bcuhtsbae am rcihgiten Paltz snid."
wir verstehen doch alles ohne komma ohne groß- und kleinschreibung ohne rechtschreibung und bücher wer braucht schon bücher
Naja, anstrengend zu lesen wird’s schon, oder? Und irgendwie klingt’s auch wenig überzeugend. Wer die Sprache nicht beherrscht, wird weniger ernstgenommen.
Neben diesen Grundlagen vermittelt der Deutschunterricht am „Stein“ doch noch so viel mehr: In der Klasse 5 geht es vom Umgang mit der Bibliothek über sachliches Berichten zu Märchen und Gedichten, später in der Sekundarstufe I werden Fabeln behandelt und Lektüren gelesen, die Bedeutung der Medien hinterfragt, es wird argumentiert, Lebensläufe werden verfasst, Songtexte gestaltet, Dramen gelesen und Szenen gespielt, Zeitungen untersucht und die Funktion der Sprache kritisch beleuchtet. In der Oberstufe, besonders in der Qualifikationsphase, werden dann vor allem die zentral vorgegebenen Themen behandelt, die u.a. exemplarische Einblicke in die Epochen anhand von Sachtexten, Dramen, Gedichten, Novellen und Romanen ermöglichen.
Natürlich gibt es aber nicht nur im Deutschunterricht Deutschunterricht. Es werden Lesenächte in der Bibliothek veranstaltet und Theaterstücke – zum Beispiel im Rahmen des Literaturkurses – einstudiert und aufgeführt. Zudem findet jährlich ein Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen statt – all das, um Anreize zu schaffen, sich über den Unterricht hinaus mit diesem vielschichtigen Fach zu beschäftigen.
Wem die Relevanz einer adäquaten Ausbildung der Interessen und Kenntnisse im Bereich der Germanistik noch immer nicht transparent geworden ist, an den sei hier appelliert, ein soeben referiertes Angebot zur Kenntnis zu nehmen und einer konvergierenden Veranstaltung beizuwohnen.
Hoffentlich ist dem aufmerksamen Leser nicht entgangen, wie sich die Sprache in diesem Bericht entwickelt hat. Wie bei allem Geschriebenen interpretiert der Germanist selbstredend auch hier hinein: Auch die Sprache, die Formulierungen, die Argumentationsfähigkeiten der Schüler entfalten sich – wenn‘s planmäßig läuft – im Verlauf der Schullaufbahn am „Stein“ hin zu einem eigenen und überzeugenden Sprachstil.
Ach so, eine Frage bleibt noch offen: Warum Bücher? Nun, es wird sicherlich für jeden das ein oder andere Buch im Deutschunterricht (oder ganz bestimmt in der Bibliothek) zu finden sein, das diese Frage – ganz individuell – beantwortet…
Weitere Informationen zu Inhalten des Faches Deutsch finden Sie im schulinternen Curriculum des Freiherr-vom-Stein-Gymnasium.
Am Mittwoch Abend, den 19.11.2025 besuchten drei Deutschkurse der Einführungsphase das Theaterstück „Friedl Dicker" im Heliostheater. Gemeinsam mit Frau Schmitt und Frau Borghoff tauchten sie ein in die Zeit der Weimarer Republik, der „goldenen Zwanziger Jahre", in die Nazizeit - und in die Geschichte von Friedl Dicker.
Weiterlesen: Eintauchen in die Geschichte - EpH-Schüler verfolgen auf der Bühne das Wirken der Fridl Dicker"Mittendrin statt nur dabei" lautete das Motto für die beiden Deutsch-Leistungskurse der Q2 beim Theaterbesuch von Georg Büchners Stück "Woyzeck". Im Kölner Helios-Theater hatten die Schülerinnen und Schüler der beiden Kurse von Herrn Meerkamp und Herrn Lenk in Begleitung von Frau Vincke die Möglichkeit, das zuvor im Unterricht gelesene Werk aus unmittelbarer Nähe auf der Bühne zu erleben.
Weiterlesen: Stein-Schüler erleben „Woyzeck“ hautnah
Seit Beginn des Jahres haben Schüler ab 12 Jahren die Möglichkeit das Jugendbuch des Jahres zu wählen. Beim Lesehammer werden vielen Hammer Schulen Bücher aus der Stadtbücherei zur Verfügung gestellt, damit die Schüler die beliebtesten Bücher des Jahres bewerten können.
14. Dezember 2018 fand in der 1. und 2. Stunde der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt. Die im Vorfeld ermittelten Klassensieger traten vor der gesamten Jahrgangsstufe an, um einen Schulsieger zu bestimmen.
Egal ob „Flucht in den Berg“ oder „Schattenboxer“ - die Jugendlichen sind von den Büchern des Autoren Heinrich Peuckmann begeistert. Im Januar besuchte uns der dieser am Stein und gab Schülern der sechsten und siebten Klasse eine Kostprobe.
Lesen macht Spaß – so oder so ähnlich dürfte das Fazit der fleißigen Leser und Leserinnen nach dem diesjährigen Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen ausgefallen sein.