Ökumene
Wir holen sie ab, unsere neuen Sextaner –im Einschulungsgottesdienst, über konfessionelle Grenzen hinweg, gestaltet und organisiert von den Vorgängern. Abholen – wo? Unterschiedlich und mannigfaltig sind die Erfahrungen, die Schüler mit (ihrem) Glauben und mit Religion gemacht haben. Dann Zweifel an Alledem – unterschwellige Normalität unter Heranwachsenden. Denn: wo findet gelebter Glaube statt?
Werte als Richtschnur – ein Reizthema nicht nur in Schule. Die sich entwickelnden Schüler zu begleiten, ist Freude und Schwierigkeit zugleich.
Miteinander reden, Auge in Auge, kontrovers, argumentierend, reagierend – eine Fähigkeit, die es in einer Zeit medialer Dominanz zu fördern gilt, zu verantwortungsvollem Umgang im weitesten Sinne.
Wir begleiten die fragenden Schüler – im Unterricht, in Gesprächen, bei Besinnungstagen, auf dem schwierigen Weg zu individuellen und religiösen Selbstfindung.
Dann entlassen wir sie, religiös mündige Schüler (?!!) – einige Impulse reichen, alles Weitere kommt von den Abgängern, und der ökumenische Abitur-Gottesdienst wird, wie für viele Abschlussjahrgänge am Stein, der unverzichtbare Moment der Erinnerung am Ende der Schulzeit.
Bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält. (Eph 4,3)
Informationen zu den Inhalten für das Fach Religion finden Sie im schulinternen Curriculum.
Eine nicht ganz gewöhnliche Unterrichtsstunde erlebten Schülerinnen und Schüler des Reli-Kurses der EpH: Gebannt lauschten sie den Worten einer Zeitzeugin, die nach Ende des 2. Weltkrieges nach Sibirien vertriebenen worden war.
Am 28.01.2015 führte der Religionskurs der Einführungsphase von Frau Rispoli-Riedel eine Umfrage zum Thema „Mann und Frau – Geschlechterrollen“ durch. Diese kam durch das Thema Geschlechterrollen, welches der Kurs behandelt hatte, zustande. Die Umfrage wurde auf Initiative der Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer in Eigenverantwortung entwickelt.