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Eintauchen in die Welt des Künstlers Max Ernst: Anfang November besuchte der Kunst-Grundkurs der Q2 mit Frau Cramer und Frau Rausch das Max Ernst Museum in Brühl.

Das Max Ernst Museum Brühl des LVR widmet sich als einziges Museum dem Leben und Werk des in Brühl geborenen, international bekannten Künstlers Max Ernst (1891-1976). Zahlreiche Gemäl­de, Zeichnungen, Frottagen und Collagen des Künstlers lassen die Besucherinnen und Besucher in die fantasievollen, surrealen Bildwelten von Max Ernst eintauchen und zeigen den Erfindungsreich­tum des Künstlers.

Nach einer erlebnisreichen Zugfahrt konnte die Gruppe bei einer Führung ausgewählte Werke des Künstlers bestaunen, wie z.B. Plastiken aus seiner Zeit im Exil in den USA sowie die sogenannten "D-Paintings" - persönliche Geburtstagsgeschenke an seine Frau Dorothea Tanning, in Form von Malerei, Collage und Assemblage, jeweils mit einem mehr oder weniger versteckten „D" für Dorothea versehen.

Neben den Werken von Max Ernst war zu dem Zeitpunkt auch die Ausstellung "Surreal Futures" zu sehen, welche zukunftsweisende Perspektiven auf den Surrealismus mit rund 30 internationalen Positionen aus den Bereichen digitale Kunst und Medienkunst präsentiert. Spannend waren hier z. B. die interaktive Installation „Liminal" des kanadischen Künstlers Louis-Philippe Rondeau, die Besucher durchschreiten können, um digitaler Bilder auf der Leinwand zu erzeugen, welche je nach Position der Besuchenden variieren. Beeindruckend war aber vor allem das Hologramm „L'ange du foyer" des zeitgenössischen Künstlers Cyprien Gaillard, welches sich auf das gleichnamige Gemälde von Max Ernst von 1937 bezieht und medial in die Gegenwart überführt.

Im Anschluss an den Museumsbesuch besuchte die Gruppe noch das nahegelegene Geburtshaus von Max Ernst, neben dem sich das „Fantasielabor" des Museums befindet. Hier wurde pas­send zur Technik der Collagen Max Ernsts noch ein interaktiver Workshop angeboten. Bei der abenteuerlichen Rückfahrt bot sich dann genügend Zeit, die zahlreichen visuellen Eindrücke ge­meinsam zu reflektieren.

 

             
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